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Cuscos Clubszene – Wie es sich auf 3.430 Metern Feiern lässt

Dies ist ein Gastartikel von Nora von Info-Perú.

Feiern auf 3430 Metern

Wenn du einen Ort suchst, um es einmal auf über 3.000 Metern Höhe richtig krachen zu lassen, dann lege ich dir Cusco ans Herz. Ganz bestimmt geht es noch höher, in La Paz beispielsweise? Aber mein persönlicher Lieblingsort, um auf solch einer Höhe Fiesta zu machen, ist definitiv das lebendige Andenstädtchen, indem ich über zwei Jahre gelebt habe.

Und nun verrate ich dir noch warum und vor allem wie es sich am besten in Cusco feiern lässt!

Cusco ist keine anonyme Großstadt und dennoch ist Cusco kein Dorf. In Cusco muss keiner lange auf Freitag oder Samstag warten, wenn er auch Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag feiern gehen kann. Es ist einfach immer etwas los. Das mag am Tourismus liegen aber es steckt auch im Blut der Peruaner, ohne Frage.

Es gibt zahlreiche gute Ausgehmöglichkeiten. Da ist für Jeden etwas dabei. Egal ob du Fiesta machen möchtest oder eher ruhig unterwegs bist. Egal ob Salsatänzer, Elektro-Nerd oder Mainstream. Hier findet jeder noch so fragwürdige Geschmack seine Musik und definitiv einen Tanzpartner. Gewollt oder ungewollt.

Ein entspannter Start in Cuscos Barszene

Um deinen Abend in Cusco optimal zu starten, empfehle ich dir das Künstlerviertel San Blas. Zahlreiche schnucklige Bars und Cafes laden zum Vorglühen ein. Hier findest du das „Kilometro Zero“, eine urige kleine Sofa-Bar, wo du Shisha rauchen und der Livemusik lauschen kannst. Der perfekte Ort, auch wenn du nur „einen“ Drink möchtest, weil du um vier nachts raus musst zum Inka-Trail. Hier kommst du ins Gespräch mit anderen Reisenden oder mit Einheimischen.

Du hast Hummeln im Hintern? Dann geht es weiter. Am besten in Richtung Hauptplatz („Plaza de Armas“). Aber vorher ein gleicher Abstecher ins „Museo del Pisco“. Die Bar ist immer gerammelt voll und der gestiegene Lärmpegel zeugt von einer heiteren Ausgehstimmung. Hier musst du unbedingt den „Asu Mare“ Sour probieren. Mein Lieblingscocktail und benannt nach dem Lieblingsausdruck der Peruaner!

Etwas angetüdelt geht es dann weiter zur „Plaza de Armas“.

Kleiner Tipp am Rande: Um am nächsten Tag den bösen Kater aus dem Weg zu gehen, empfehle ich dir, nicht zu viel zu trinken. Das klappt bei dir nie? Ok, dann zumindest jede Menge Wasser zwischendurch. Fakt ist, die Höhe macht dich schneller betrunken als du denkst!Image may be NSFW.
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machu_picchu_cocktail

Party-Fotos mit Inkas? Das gibts nur in Cusco!

Angekommen beim Brunnen in der Mitte der Plaza de Armas, machst du schon einmal ein lustiges Foto mit dir und dem Inka. Falls du dich morgen an nichts mehr erinnern kannst.

Noch keine Lust aufs Tanzbein schwingen? Dann bist du im „Mushrooms“ erst einmal gut aufgehoben. Hier kannst du zu etwas House Musik auch Billard spielen oder einfach nur Leute beobachten. Ein Stockwerk über dem Mushrooms befindet sich das „Mama Afrika“. Nicht unbedingt, mein Lieblingsschuppen aber wer sich das Partyvolk schon einmal von Näherem ansehen möchte, der schaut dort einfach mal vorbei.

Wenn ihr Lust auf einen Club habt, wo mehr Locals rumhängen, dann empfehle ich das „Ukukus“, immer  noch Plaza de Armas, an der Ecke zur Straße Saphy. Hier kommt viel Livemusik, Salsa-Mucke und spätestens ab Mitternacht Reggaeton.

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Live-Musik gibt es in Cusco jeden Abend an verschiedenen Ecken, von Reggae bis andiner Folklore ist von allem etwas dabei.

Live-Musik gibt es in Cusco jeden Abend an verschiedenen Ecken, von Reggae bis andiner Folklore ist von allem etwas dabei.

Und was bitte schön ist jetzt Reggaeton?

Also Reggae ist es nicht. 

Reggaeton ist die Art von Musik, über die du am Anfang Witze machst aber zu der du spätestens um drei Uhr in der Nacht wild auf der Bar tanzt. Der Musikstil ist schwer definierbar. Vielleicht kannst du dir unter, einer witzigen Mischung aus melodischem Hip-Hop, Cumbia, spanischem Pop und elektronischen Dancehall-Elementen was vorstellen? Die perfekte „Hauptsache-Ich-Hab-Spaß“-Musik ☺

Mit steigendem Alkoholpegel zieht es dich dann irgendwann dorthin, wo es alle hin verschlägt. Ins „Mythology“. Klingt schon sehr mystisch, nicht wahr? Hier kannst du dann auf der Bar tanzen. Im Mythology treffen zwei Welten aufeinander – aufgetakelte Peruanerinnen mit ihren acht Meter hohen Absätzen und Touristen in Hiking-Boots  – und dennoch, alle haben sich lieb. Nirgens ist die Stimmung so gut wie im Mythology. Es wird fröhlich auf der Bar getanzt, die Barmänner schlagen mit leeren Plastikflaschen im Takt zur Musik auf den Tresen. Bitte auf der Bar nicht ausrutschen. Es gibt Leute, die haben sich hierbei schon den Arm gebrochen.

Doch auch die schönste Fete geht irgendwann zu Ende. Naja nicht ganz. Wer um fünf Uhr morgens immer noch nicht genug hat, dem verschlägt es dann noch in den „Tempel“ … und wenn du denkst, da kann unmöglich noch was los sein … dann stellst du fest, da fängt die Party erst an! 

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Die besten Drinks für einen ausgelassenen Abend in Cusco:


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Über Gastautorin Nora

Noras Herz schlägt peruanisch – auch wenn sie gar nicht in Peru ist. Auf ihrem Blog Info-Peru plaudert sie aus dem Nähkästchen, über ihre Zeit in den Anden, magischen Momenten, Menschen, Orten und der unheimlichen Inspiration, die sie immer wieder packt. Peru-Interessierte können ihr sehr gern schreiben. Sie berät euch über individuelle Touren und Möglichkeiten für Langzeitaufenthalte. Ihr findet sie auch auf Facebook.

Für alle, die mehr über Cusco am Tag erfahren wollen, die sollten unbedingt Noras 5-teilige Serie über Cusco verfolgen.

Titelbild: Jack Zalium – Fotolia.com (CC BY-NC 2.0)

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